Am Samstag, den 14. Jänner 2016 fand im Dorfgemeinschaftshaus Gossam die alljährliche Mitgliederversammlung statt, mit welcher auch das letzte Feuerwehrjahr abgeschlossen wurde.

Neben den 27 Mitgliedern konnten wir auch Bürgermeister Josef Kronsteiner und Gemeinderat Dominik Strummer in unseren Reihen begrüßen. Um 19:00 Uhr eröffnete Kommandant Karl Kerschbaumer die Versammlung mit einem Gut Wehr. Zu Beginn wurde ein neues Mannschaftsfoto, sowie Einzelbilder aller Mitglieder gemacht. Danach wurde das Protokoll der letzten Mitgliederversammlung von Verwalter Dominik Schweiger verlesen und der Rechnungsabschluss 2016 von Verwaltungsmeister Reinhard Bauer präsentiert. Die Kassaprüfung wurde von den beiden Kassaprüfern durchgeführt, und die Entlastung des Kassiers einstimmig von allen Mitgliedern beschlossen. Anschließend folgte der Tätigkeitsbericht des Jahres 2016, sowie die Berichte des Kommandanten und der Warte.

Als nächster Punkt folgten die Beförderungen und Ehrungen der Mitglieder.

Siegfried Rosenwirth wird Sachbearbeiter Öffentlichkeitsarbeit

Bernhard Bauer wird Sachbearbeiter Atemschutz

Thomas Rester wird zum Oberlöschmeister befördert

Hannes Pemmer wird zum Löschmeister befördert

Marco Kerschbaumer und Christoph Bauer erhalten das Wasserdienstleistungsabzeichen in Bronze

Ehrenverwalter Karl Brantner wird nachträglich zum 60. Geburtstag gratuliert

Nach der Ansprache von Bürgermeister Josef Kronsteiner und den Schlussworten des Kommandanten beendete Kommandant Karl Kerschbaumer die Mitgliederversammlung mit einem kräftigen Gut Wehr.

Anschließend wurde bei einem gemeinsamen Essen auf ein anstregendes und erfolgreiches Jahr 2016 zurückgeblickt, in dem fast 10.000 Stunden freiwillig und unentgeltlich von unseren Mitgliedern geleistet wurden.

 

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Am Mittwoch, den 14. Dezember 2016 wurden wir um 17:41 Uhr zu einer Fahrzeugbergung zwischen Schallemmersdorf und Grimsing alarmiert. Wir rückten sofort mit dem TLFA-1000, dem KLFA und insgesamt 9 Mann aus.

An der Unfallstelle angekommen bot sich uns folgende Lage: Ein Lenker verlor aus unbekannten Gründen die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam von der Straße ab, wurde wieder auf die Straße geschleudert und blieb im Straßengraben liegen. Der Fahrer konnte selbstständig ohne schwere Verletzungen aussteigen.

Wir sicherten die Unfallstelle ab und regelten den Verkehr. Anschließend begannen wir mit der Bergung des Unfallfahrzeugs indem wir es mit der Seilwinde aus dem Straßengraben zogen. Danach wurde das Fahrzeug mittels Abschleppachse abtransportiert, und die Unfallstelle gereinigt.

Um 19:00 Uhr konnten wir wieder ins Feuerwehrhaus einrücken.

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Am Dienstag, den 13. Dezember 2016 wurden wir um 8:17 Uhr zu einer Fahrzeugbergung in Schallemmersdorf alarmiert. Wir rückten mit dem TLFA-1000 und 5 Mann zu Unfallstelle aus.

An der Unfallstelle angekommen bot sich folgende Lage: Auf einer engen Straße kamen sich zwei Fahrzeuge entgegen, dabei kam das äußere von der Fahrbahn ab und blieb hängen.

Wir sicherten die Unfallstelle und zogen das Fahrzeug mittels Seilwinde wieder auf die Fahrbahn.

Um 8:50 rückten wir wieder ins Feuerwehrhaus ein.

Am Freitag, den 9. Dezember 2016 führten wir um 19:00 Uhr eine Branddienstübung mit dem TLFA 1000 und 7 Mann aus. Ziel der Übung war die Brandbekämpfung eines Flurbrandes, welche nach einem Transformatorbrand entstand.

Am Übungsort wurde die Beleuchtung, sowie die Löschleitung aufgebaut. Die Brandbekämpfung wurde durch einem Atemschutztrupp mit einem C-Rohr durchgeführt. Ziel war es vor allem den Flurbrand zu bekämpfen um ein Übergreifen auf die Waldflächen zu verhindern. 

Nach der Übung wurde das Einsatzfahrzeug gereinigt und alle Geräte wieder versorgt, sodass um 20:30 Uhr wieder die volle Einsatzbereitschaft hergestellt werden konnte.

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Am Samstag, den 12. November 2016 um 13:12 Uhr wurden wir zu einem Kellerbrand in Fahnsdorf alarmiert. Wir rückten sofort mit dem TLFA - 1000 und dem KLFA und insgesamt 18 Mann aus.

Am Einsatzort angekommen fanden wir eine ausgebrannte Garage vor, welche bereits von den ortsansässigen Einwohnern gelöscht wurde. Von der FF Emmersdorf wurde ein Druckbelüfter zur Belüftung der Garage aufgestellt. Weiters wurden die Gasflaschen, welche im Gefahrenbereich standen, gekühlt.

Um 14:00 Uhr rückten wir wieder mit allen Fahrzeugen ins Feuerwehrhaus ein.

Am Sonntag, den 6. November 2016 um 16:30 Uhr wurden wir zu einer Menschenrettung nach einem Verkehrsunfall auf der B3 nähe Schallemmersdorf alarmiert. Wir rückten sofort mit dem TLFA - 1000 und dem KLFA und insgesamt 16 Mann zur Einsatzstelle aus.

An der Unfallstelle angekommen bot sich uns folgende Lage: Es kollidierten zwei Fahrzeuge in Folge eines Überholmanövers. Beide Fahrzeuge wurden in den Straßengraben bzw. aufs Bankett geschleudert. Der Fahrer im ersten Fahrzeug wurde bei unserem Eintreffen bereits aus den Fahrzeug gerettet, und von den Rettungskräften erstversorgt. Im zweiten KFZ befanden sich zwei Personen, wobei eine davon eingeklemmt wurde.

Eine Person wurde aus dem Fahrzeug mittels Spineboard gerettet und dem Notarzthubschrauberteam übergeben. Die zweite Person, welche eingeklemmt war, wurde mittels Bergesatz aus dem Fahrzeug befreit, konnte jedoch leider nur mehr tot geborgen werden. 

Die Aufgaben der Feuerwehr waren: Absichern der Unfallstelle, Aufbau eines Brandschutzes, Aufbau einer Einsatzbeleuchtung, Befreiung der verunfallten Personen, Bergung eines Toten, Abtransport der Unfallfahrzeuge, sowie die Reinigung der Unfallstelle.

Um 19:15 Uhr rückten wir wieder mit allen Fahrzeugen ins Feuerwehrhaus ein.

 

 

Am Dienstag, den 1. November wurden wir um ca. 14:00 Uhr zu einer Fahrzeugbergung nach einem Verkehrsunfall in Grimsing an der B3 alarmiert. Wir rückten sofort mit dem TLFA-1000, dem KLFA und insgesamt 13 Mann zur Unfallstelle aus.

An der Unfallstelle angekommen bot sich uns folgende Lage: Ein ungesichertes fahrerloses Fahrzeug rollte vom gegenüberliegenden Parkplatz auf die B3 und kollidierte mit einem entgegenkommenden Fahrzeug, beide Autos rutschten rechts in den Straßengraben. Die drei Personen im schwarzen KFZ wurden nicht eingeklemmt und konnten das Auto selbstständig verlassen.

Nach dem die Straße von der Polizei gesperrt wurde, begannen wir mit der Bergung der beiden Unfallfahrzeuge. Beide Autos wurden mit der Seilwinde auf den gegenüberliegenden Parkplatz gezogen und sicher abgestellt. Anschließend wurde die Straße sowie das Bankett von sämtlichen Trümmerteilen des Unfalls gereinigt.

Um 15:10 Uhr rückten wir wieder mit allen Fahrzeugen ins Feuerwehrhaus ein.

Am Freitag, den 28. Oktober nahmen wir mit dem TLFA-1000 und 7 Mann als Gastfeuerwehr an der Inspektionsübung des Unterabschnitts Melk auf dem Areal der Fa. Schuberth teil. 

Übungsannahme war ein Brand in einer Lagerhalle, in der sich noch 6 Personen befunden haben. Die Aufgaben der Feuerwehren waren unter anderem Erichtung der Zubringleitungen, die Rettung der eingeschlossenen Personen durch ATS Trupps, sowie die Brandbekämpfung mit mehreren C-Rohren.

Nach ca. einer Stunde wurde nach erfolgreicher Übung das Übungsende bekannt gegeben. Nach einer kurzen Übungsbesprechung rückten wir wieder mit TLFA-1000 ins Feuerwehrhaus ein.

Die FF Gossam bedankt sich vielmals für die Einladung zu dieser Übung.

Am Samstag, den 29. Oktober um ca. 7:30 Uhr wurden wir gemeinsam mit der FF Emmersdorf zu einem Verkehrsunfall auf der B3 nähe Grimsing alarmiert. Wir rückten mit dem TLFA-1000 und den KLFA mit insgesamt 15 Mann aus.

Bei der Unfallstelle bot sich folgende Lage: Eine Lenkerin verlor aus unbekannten Gründen die Kontrolle über ihr Fahrzeug und blieb mit diesem in den Straßengraben hängen. Die Lenkerin wurde zum Glück nicht eingeklemmt, und so wurde sie noch vor unserem Eintreffen von den Ersthelfern und später von den Rettungsteams des NEF und RTW Melk versorgt und ins Krankenhaus gebracht.

Die Aufgaben der Feuerwehr waren Absichern der Unfallstelle, sowie Bergung und Abtransport des Unfallfahrzeugs. 

Um ca. 8.30 Uhr konnten wir mit allen Fahrzeugen wieder einrücken.

 

Am Dienstag, den 20. September nahm die FF Gossam mit 8 Mann an der Heißausbildung in Weiten teil.

Wie im Vorjahr stellten wir drei Atemschutzträger Trupps auf, welche im flüssiggasbefeuerten Brandcontainer einen Branddiensteinsatz simulierten. Der Einsatz im Container ist unter anderem durch die schlechte Sicht und der Hitzeentwicklung eine tolle Übung für die Brandbekämpfung mit dem Atemschutzgerät.

 

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