Am Mittwoch, den 24.12.2014 wurden wir um 14:25 Uhr zu einen Verkehrsunfall in Schallemmersdorf alarmiert. Wir rückten mit dem TLFA-1000 und dem KLFA mit insgesamt 9 Mann zum Einsatzort aus.

Bei Eintreffen bot sich folgende Lage: "Ein PKW wollte von der Jauerlingstraße nach Gossam abbiegen und kollidierte dabei Frontal gegen einen PKW der  gerade in die Jauerlingstraße einbiegen wollte. Dabei wurde ein Lenker leicht verletzt, eine Lenkerin blieb unverletzt und die Beifahrerin erlitt Verletzungen unbekannten Grades."

Unsere ersten Aufgaben war das Absichern der Unfallstelle, das errichten eines Brandschutzes und der Erstversorgung der Verletzten bis zum Eintreffen des Rettungs- und Notarztwagen des Roten Kreuzes Melk. Nachdem die beiden Verletzten vom Unfallort ins Krankenhaus abtransportiert wurden, war unsere Aufgabe das Bergen der Fahrzeuge mittels Abschleppachse sowie das reinigen der Straße.

Um ca. 16:15 Uhr konnten wir wieder ins Feuerwehrhaus einrücken.

Am 20.November 2014 stellten wir unsere sechs neuen Atemschutzgeräte (300 Bar und Überdruck) in Betrieb. Dazu war ein Vertreter der Fa. MSA Auer bei uns im Feuerwehrhaus und erklärten den Kameraden die Handhabung der neuen Geräte. Zusätzlich wurden sogenannte Totmannwarner und zwei Maskenfunkmodule angekauft. 

Vorteile der neuen 300 bar Atemschutzgeräte:

Gewichtserleichterung von über 3kg/Gerät = bringt eine wesentliche Entlastung für den Träger und damit einen geringeren Luftverbrauch.

Der Lungenautomat, der nicht mehr in die Maske geschraubt sondern nur mehr gesteckt wird, sorgt für einen Überdruck in der Maske. Dadurch wird bei einer Undichtheit (z.B. Stoßen gegen ein Hindernis) kein giftiges Rauchgas eingeatmet, sondern es strömt Luft nach Außen.

Handling = schnelleres Flaschenwechseln und Überprüfen bedeuten schneller wieder Einsatzbereit zu sein.

 

Totmannwarner sind Geräte die auf den Atemschutzgeräten befestigt sind. Sollte ein Atemschutzträger beim Einsatz abstürzen oder verschüttet werden und sich nicht mehr bewegen gibt der Totmannwarner akustische leuchtende Signale ab damit der verletzte Atemschutzträger schneller gefunden werden kann. 

Maskenfunktmodule werden in die Atemschutzmasken integriert um so eine bessere Kommunikation zwischen ATS-Trupp und z.B. Gruppenkommandanten zu gewährleisten.

 

 

Am Samstag, den 18.10.2014 hielten wir um 19:00 Uhr eine Branddienstübung beim Petz-Tauchplatz ab.

Wir rückten mit dem TLFA-1000 und dem KLFA  mit insgesamt 7 Mann zum Übungsort aus. Dort angekommen musste eine Beleuchtung sowie eine Zubringleitung zum TLFA-1000 mittels TS aufgebaut werden. Anschließend wurde der PKW angezündet und mittels Atemschutz gelöscht. Das gleiche Szenario wurde ein zweites mal mit einem anderen Atemschutztrupp beübt.

Um ca. 21:00 Uhr rückten wir wieder ins Feuerwehrhaus zur Übungsnachbesprechung ein.

Am Samstag, den 20.09.2014 nahmen wir um 14:00 Uhr gemeinsam mit der FF-Emmersdorf, FF-Melk, FF-Spielberg-Pielach, FF-Weiten und der FF-Leiben an einer Brandeinsatzübung in Mödelsdorf teil.

Übungsannahme war ein Brand in einem Reitstall in Mödelsdorf. Unsere Aufgabe war es eine Zubringleitung vom ca. 600 Meter und ca. 100 Höhenmeter entfernten Felbringbach mittels Relaisleitung zum Übungsobjekt zu errichten. 

Um 16:00 Uhr wurde die Übung beendet und die eingesetzten Materialien versorgt. Dannach trafen wir uns alle beim Reitstall zur Übungsnachbesprechung. 

Am Sonntag den 14.09.2013 ab 08:00Uhr rückte die Feuerwehr Gossam mit dem TLFA-1000, dem KLFA und dem KDO zur Streckensicherung beim 17. Internationalen Wachaumarathon aus. Die Mannschaft wurde im Einsatzgebiet bei den Zufahrten zur B3 verteilt, um die Sicherheit der Läufer zu gewährleisten. Um 13:00 Uhr konnte wieder ins Feuerwehrhaus eingerückt werden. 

Am Samstag, den 13.09.2014 um 12:14 Uhr wurde die FF Gossam zu einer Fahrzeugbergung nach Verkehrsunfall auf der B3 Höhe Gasthaus Weissenböck alarmiert.

Bei einem Abbiegemanöver kollidierten 2 Fahrzeuge. Dabei wurde eine Person aus dem Fahrzeug geschleudert und blieb verletzt bei der Zufahrt zum Gasthaus Weissenböck liegen.

Bei diesem Unfall wurden insgesamt 6 Personen verletzt und vom Roten Kreuz Melk nach erfolgter Erstversorgung ins Krankenhaus transportiert. Die FF Gossam übernahm die Bergung der Fahrzeuge und die Reinigung der Verkehrfsflächen. Um 13:50 konnte wieder ins Feuerwehrhaus eingerückt werden.

Am Sonntag den 07.09.2014 um 09:00 Uhr führte die Feuerwehr Gossam eine Branddienstschulung am Petzen-Tauchplatz durch.

Im Stationsbetrieb wurde die Bedienung der Tragkraftspritze des KLFA und die Einbaupumpe des TLFA-1000 beübt.

Um 11:45 Uhr konnte die Übung mit einem positiven Ergebnis beendet werden.

Am Freitag den 12.09.2014 um 15:45 Uhr rückte die Freiwillige Feuerwehr Gossam zu einer Technischen Hilfeleistung in Gossam Bach aus.

Ein Besitzer eines Forellenfischteiches alarmierte die Feuerwehr, da aufgrund der starken Regenfälle der vergangenen Wochen der über 50 Meter lange Zulauf zu seinem Forellenteich verstopft war. Dadurch war die Frischwasserversorgung für die Fische nicht mehr gegeben.

Die Feuerwehr Gossam spülte den Zulauf mittels HD-Kanalratte und reinigte diesen. Nach 3 Stunden konnte der Einsatz erfolgreich beendet werden.

Am Sonntag, den 10.08.2014 führten wir um 09:00 Uhr eine Wasserdienstübung auf der Donau durch. 

Das Übungsziel war das errichten einer Ölsperre bei der Einmündung in dem Nebenarm der Donau bei der Grimsinger Au. Dazu rückte ein Teil der Mannschaft mit dem KLFA und dem Anhänger zum Bauhof aus um die Ölsperren zu holen. Der Rest der Mannschaft nahm in der Zwischenzeit das A-Boot in Betrieb und fuhr zur Slippstelle beim Petzen-Tauchplatz. Dort wurden die Ölsperren vorbereitet und aufs A-Boot verladen.

Anschließend wurden die 75 Meter lange Ölsperre ausgebracht und an den beiden Ufern verheftet. 

Wir rückten um ca. 11:45 Uhr wieder ins Feuerwehrhaus ein.

Am Samstag, den 26.07.2014 wurden wir um 13:54 Uhr zu einem Bootsunfall auf der Donau Höhe Grimsing/Schönbühel alarmiert. Mit uns mitalarmiert wurden die Feuerwehren Emmersdorf, Spielberg-Pielach, Melk, Schönbühel und Aggsbach-Dorf sowie ein Notarztwagen und ein Rettungswagen des Roten Kreuz Melk, der Christophorus Krems und die Österreichische Wasserrettung. Wir rückten kurz darauf mit dem TLFA-1000 und 6 Mann zum Hafen in Luberegg aus. Dort nahmen wir unser A-Boot in Betrieb und fuhren zum Einsatzort.

Am Einsatzort eingetroffen erhielten wir folgende Information: "Ein mit 5 Personen besetztes Sportruderboot kenterte zwischen einem Passagierschiff und einem Schubverband. Das Sportruderboot kollidierte mit dem Schubverband und wurde schwer beschädigt. Von den 5 Ruderern konnten sich 4 Personen aus eigener Kraft ans linke Ufer retten, die fünfte Person wurde jedoch abgetrieben."

Daraufhin wurden mehrere Feuerwehren vom Bezirk Krems, die Tauchgruppe Nord und West und ein Polizeihubschrauber alarmiert.

Die suche nach der vermissten Person wurde in mehrere Einsatzabschnitte aufgeteilt und zu Wasser, zu Land und aus der Luft durchgeführt. Insgesamt wurden ca. 20 Stromkilometer mehrmals abgesucht, jedoch musste die Suche leider erfolglos eingestellt werden.

Um ca. 19:00 Uhr rückten wir wieder ins Feuerwehrhaus ein.

   

Letzte Einsätze